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Wurzelschaden

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Ein Wurzelschaden ist eine Schädigung der Wurzeln, nach der der Baum über sie weniger Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann.

Stand: 2026-09-28

Was gemeint ist

Das Umtopfen mit Wurzelschnitt ist für den Baum eine große Belastung. Sind die Körner in der Schale zerfallen und die Wurzeln verfilzt, kann der Baum über die Wurzeln bald weder Wasser noch Nährstoffe aufnehmen.

Die schwerste Form ist die Wurzelfäule, bei der die Wurzeln faulen, ihre Funktion ganz verlieren und übel riechen. Erste Ursache ist in den meisten Fällen, dass die kleinen Wurzeln bei Wassermangel eintrocknen, seltener liegt es an schlechtem Wasserabzug oder an einem Düngeschaden.

Trauermückenlarven fressen an den feinen Wurzeln, schaden aber in der Regel nur Jungpflanzen.

In der Praxis

  • Nach dem Umtopfen steht der Baum eine Weile im hellen Schatten an einem luftigen, kühlen Platz, ohne ganztägige Sonne und ohne starke Westsonne.
  • Gedüngt wird vorerst nicht, und belastende Arbeiten wie Schnitt oder Drahten warten.
  • Solange nach dem Umtopfen nur wenige Wurzeln da sind, dämpft Wasser über die Blätter eine Zeit lang die Verdunstung.
  • Bei Wurzelfäule werden abgestorbene Wurzeln und befallene Stellen früh entfernt, und bis der Baum sich erholt hat, wird nicht gedüngt und erst gegossen, wenn das Substrat abgetrocknet ist.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • 盆栽妙, 【基本の育て方】 植え替えの仕方, abgerufen am 2026-09-28
  • 近代出版, 盆栽用語集, Einträge ねぐされ【根腐れ】 und はみず【葉水】, abgerufen am 2026-09-28
  • Regierungspräsidium Gießen, Pflanzenschutzdienst, Pflanzenschutzinfothek, „Trauermücken“, abgerufen am 2026-09-28
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