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Besser gut kopiert, als schlecht selber gemacht

Lesedauer 8 Minuten

Der Bonsai-Drehteller für unter 28 Euro

Warum das Rad neu erfinden, wenn es längst jemand gebaut hat? Manchmal reicht ein zufälliger Fund auf YouTube, um aus einer guten Idee ein eigenes kleines Projekt zu machen. Und wenn sich damit auch noch rund 120 Euro sparen lassen, wird die Sache für Bonsailiebhaber gleich doppelt interessant.

Beim Bonsai geht es schließlich nicht nur um schöne Bäume, passende Schalen und die richtige Pflege. Auch das Werkzeug spielt eine Rolle. Es muss nicht immer teuer sein, sollte aber zuverlässig funktionieren und die Arbeit erleichtern. Genau hier kommt ein selbst gebauter Bonsai-Drehteller ins Spiel, der mit zwei einfachen Komponenten aus dem Handel auskommt.

Das Motto lautet deshalb: Besser gut kopiert als schlecht selber gemacht.

Denn warum solltest du etwas mühsam selbst entwickeln, wenn jemand anderes bereits eine brauchbare Lösung gefunden, ausprobiert und sogar in einem YouTube-Video vorgestellt hat?

Manchmal braucht es nur einen zufälligen Fund

Wer sich regelmäßig mit Bonsai beschäftigt, kennt das: Man sucht eigentlich nach etwas ganz anderem, klickt sich durch ein paar Videos und bleibt plötzlich an einer Idee hängen.

Genau so kann es passieren, dass ein YouTube-Video die Aufmerksamkeit auf ein Werkzeug lenkt, das man bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Kein großes Forschungsprojekt, keine stundenlange Suche nach technischen Zeichnungen. Einfach eine gute Idee, die bereits jemand umgesetzt hat.

Das Video, um das es hier geht, zeigt eine Lösung für einen Bonsai-Drehteller, die sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln nachbauen lässt.

Hier geht es zum Originalvideo auf YouTube:

Natürlich gibt es fertige Bonsai-Drehteller im Fachhandel. Wer schon einmal nach hochwertigem Bonsaiwerkzeug gesucht hat, weiß allerdings, dass sich die Preise schnell in Regionen bewegen können, bei denen man vor dem Kauf erst einmal tief durchatmet.

Ein hochwertiger Drehteller aus Japan war bereits vor einigen Jahren für ungefähr 150 Euro zu bekommen. Ein solches Werkzeug kann durchaus seinen Preis wert sein. Trotzdem stellt sich die Frage: Muss es immer das teure Original sein, wenn sich eine funktionierende Alternative mit überschaubarem Aufwand selbst bauen lässt?

Gerade für Bonsailiebhaber, die gerne praktisch denken und auch einmal etwas ausprobieren, ist das eine interessante Überlegung.

Ein teurer Drehteller war schon vorhanden

Der Gedanke hinter diesem Projekt war nicht, einen dringend benötigten Drehteller zu ersetzen. Ein hochwertiges Modell aus Japan war bereits vorhanden und hatte damals rund 150 Euro gekostet.

Der eigentliche Anlass war ein anderer: Der Bonsai-Virus hatte inzwischen auch die nächste Generation erreicht.

Der Sohn, mittlerweile 30 Jahre alt, war ebenfalls mit dem Bonsai-Hobby angefixt worden. Und wer dieses Hobby kennt, weiß, dass es manchmal nicht bei ein paar kleinen Bäumchen bleibt. Aus Interesse wird Begeisterung, aus Begeisterung wird Beschäftigung – und irgendwann stehen mehr Bäume herum, als ursprünglich geplant waren.

Natürlich völlig normal. Zumindest aus Sicht eines Bonsailiebhabers.

Da lag die Idee nahe, den selbst gebauten Drehteller auszuprobieren und den Sohn damit zu überraschen, sofern er Gefallen daran findet.

Gesagt, getan.

Die Idee aus dem Video wurde aufgegriffen und mit zwei handelsüblichen Produkten umgesetzt. Das Ergebnis sollte kein kompliziertes Bastelprojekt werden, sondern ein praktisches Werkzeug, das sich im Bonsai-Alltag bewähren kann.

Und genau das macht solche Projekte interessant: Du musst nicht jedes Detail selbst erfinden. Manchmal genügt es, eine vorhandene Idee aufzugreifen und mit den passenden Komponenten nachzubauen.

Die Einkaufsliste: Zwei Produkte, eine gute Idee

Für den Nachbau werden zwei Komponenten benötigt. Beide sind keine speziell für Bonsai entwickelten Produkte, sondern stammen aus ganz anderen Anwendungsbereichen.

Das macht den Aufbau besonders interessant.

1. Die IKEA-Drehscheibe Aptitlig

Als drehbare Basis dient die Aptitlig Drehplatte für Aufbewahrung von IKEA.

Produkt: Aptitlig Drehplatte aus Bambus
Preis zum Zeitpunkt des Kaufs: 12,99 Euro

Hier findest du das Produkt bei IKEA: https://www.ikea.com/de/de/p/aptitlig-drehplatte-fuer-aufbewahrung-bambus-60562498

Die Drehplatte ist ursprünglich dafür gedacht, Gegenstände bequem zu drehen, beispielsweise um beim Kochen oder Aufbewahren leichter an verschiedene Dinge heranzukommen.

Für einen Bonsai-Drehteller ist genau diese Eigenschaft interessant: Der Baum lässt sich drehen, ohne dass du ihn ständig anheben oder die gesamte Arbeitsposition verändern musst.

Das ist besonders hilfreich, wenn du deinen Baum aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilen möchtest.

Ein Ast wirkt von vorne vielleicht harmonisch, während er von der Seite plötzlich zu lang erscheint. Eine Stammbewegung kommt aus einer bestimmten Perspektive gut zur Geltung, aus einer anderen dagegen kaum. Und manchmal fällt erst beim Drehen auf, dass eine Vorderseite, die bisher selbstverständlich erschien, gar nicht die beste Wahl ist.

Eine drehbare Unterlage macht solche Beobachtungen deutlich einfacher.

Wichtig ist allerdings, die tatsächliche Belastbarkeit der Drehscheibe zu beachten. Eine für Haushaltsgegenstände vorgesehene Drehplatte ist nicht automatisch für schwere Bonsaischalen und zusätzliche Kippbelastungen ausgelegt. Vor dem Einsatz muss deshalb geprüft werden, ob sie für das vorgesehene Gewicht und den konkreten Aufbau geeignet ist.

2. Der Parkside-Universal-Tischschraubstock mit Gelenkkopf

Die zweite Komponente stammt von Lidl beziehungsweise der Werkzeugmarke Parkside.

Produkt: Universal-Tischschraubstock mit auswechselbarem Werkzeugkopf
Preis zum Zeitpunkt des Kaufs: 14,99 Euro

Hier findest du die Produktseite bei Lidl: https://www.lidl.de/p/parkside-universal-tischschraubstock-mit-auswechselbarem-werkzeugkopf/p100389732

Der entscheidende Bestandteil ist der Gelenkkopf. Er ermöglicht es, die Position des eingespannten beziehungsweise befestigten Werkstücks zu verändern.

Für die Bonsai-Arbeit ist das besonders interessant, weil ein Baum nicht immer nur gedreht werden soll. Je nach Situation ist es hilfreich, ihn zusätzlich in eine andere Neigung zu bringen.

Wer beispielsweise einen Rohling bearbeitet, einen Astverlauf beurteilt oder die zukünftige Vorderseite festlegt, möchte den Baum aus verschiedenen Richtungen betrachten können. Mit einer geeigneten Kombination aus Dreh- und Kippbewegung lässt sich diese Arbeit wesentlich angenehmer gestalten.

Der Schraubstock ist allerdings kein speziell für schwere Bonsaischalen entwickeltes Haltesystem. Seine Eignung hängt deshalb vom konkreten Aufbau, der Befestigung, der Belastbarkeit des Gelenks und dem Gewicht des Baumes ab.

Gerade bei nasser Erde, schweren Schalen und einem hohen Schwerpunkt solltest du lieber einmal mehr prüfen, ob alles sicher hält.

Die Kosten: Unter 28 Euro statt ungefähr 150 Euro

Rechnen wir kurz nach:

BestandteilPreis
IKEA Aptitlig Drehplatte12,99 €
Parkside Universal-Tischschraubstock mit Gelenkkopf14,99 €
Gesamtkosten27,98 €

Damit liegt der Materialpreis für die beiden Komponenten bei 27,98 Euro.

Verglichen mit dem damals für ungefähr 150 Euro gekauften japanischen Drehteller ist das ein erheblicher Unterschied.

Die rechnerische Differenz beträgt 122,02 Euro.

Natürlich handelt es sich nicht automatisch um einen gleichwertigen Ersatz für jedes professionelle Bonsaiwerkzeug. Die beiden Konstruktionen können sich hinsichtlich Materialqualität, Belastbarkeit, Präzision und Haltbarkeit unterscheiden. Außerdem können je nach Umsetzung zusätzliche Befestigungsmittel erforderlich sein.

Trotzdem ist die Rechnung interessant: Für weniger als 28 Euro lässt sich eine Ausgangsbasis schaffen, mit der sich das Arbeiten am Baum unter geeigneten Bedingungen deutlich komfortabler gestalten kann.

Und seien wir ehrlich: Wer sein Geld regelmäßig in neue Bäume, Schalen, Substrate und Werkzeug investiert, freut sich auch einmal über eine Lösung, bei der nicht gleich ein größerer Betrag fällig wird.

Schließlich wächst das Geld im Bonsai-Garten bekanntlich nicht auf den Ästen.

Was bringt ein solcher Drehteller bei der Bonsai-Arbeit?

Ein Drehteller ist kein Werkzeug, das einen guten Blick für den Baum ersetzt. Er hilft dir aber dabei, diesen Blick besser einzusetzen.

Denn Bonsai ist immer auch eine Frage der Perspektive.

Den Baum aus allen Richtungen betrachten

Stell dir vor, du hast einen Rohling vor dir, dessen Stammbewegung dir gefällt. Du überlegst, welche Seite später die Vorderseite werden soll.

Wenn du den Baum nur von einer Position aus betrachtest, entgehen dir möglicherweise wichtige Details. Ein Ast verdeckt den Stamm, ein Nebari wirkt unsymmetrisch oder eine schöne Bewegung kommt nicht richtig zur Geltung.

Mit einem Drehteller kannst du den Baum in kleinen Schritten drehen und die Wirkung aus unterschiedlichen Richtungen vergleichen.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Seite am schönsten aussieht. Du kannst auch prüfen, ob die Stammbewegung nachvollziehbar bleibt, ob sich die Äste sinnvoll verteilen und ob der Baum insgesamt ausgewogen wirkt.

Die Neigung verändern

Manche Bäume zeigen ihren Charakter erst, wenn sie leicht geneigt betrachtet werden.

Das gilt beispielsweise für einen Rohling mit interessanter Stammbewegung oder für einen Baum, dessen spätere Gestaltung noch nicht feststeht. Eine veränderte Neigung kann helfen, die Wirkung einer möglichen Gestaltung besser einzuschätzen.

Ein Gelenkkopf bietet dafür grundsätzlich interessante Möglichkeiten. Allerdings muss der Aufbau das Gewicht sicher tragen können. Eine Kippbewegung sollte niemals dazu führen, dass die Schale verrutscht oder der Baum unkontrolliert umkippt.

Gerade bei wertvollen oder empfindlichen Bäumen ist eine sichere Befestigung wichtiger als die größtmögliche Beweglichkeit.

Beim Schneiden und Drahten angenehmer arbeiten

Auch bei Pflege- und Gestaltungsarbeiten kann ein Drehteller hilfreich sein.

Wenn du einen Ast drahten möchtest, ist es oft einfacher, den Baum in eine günstige Arbeitsposition zu bringen, als selbst ständig um den Tisch herumzulaufen. Dasselbe gilt für kleinere Schnittarbeiten oder die Kontrolle bereits gedrahteter Äste.

Du kennst das bestimmt: Gerade hast du eine angenehme Position gefunden, schon liegt der entscheidende Ast auf der anderen Seite des Baumes.

Mit einer drehbaren Unterlage lässt sich das einfacher lösen.

Bei kräftigem Drahten, starkem Biegen oder anderen Arbeiten, bei denen größere Kräfte auf den Baum wirken, muss die Konstruktion allerdings ausreichend stabil sein. Ein leichter Haushaltsdrehteller ist nicht automatisch dafür geeignet, solche Kräfte aufzunehmen.

Die eigene Gestaltung besser beurteilen

Besonders wertvoll ist ein Drehteller, wenn du deine Arbeit regelmäßig aus etwas Abstand kontrollierst.

Ein Ast wurde gekürzt, ein anderer neu positioniert und ein dritter entfernt. Direkt vor dem Baum wirkt das Ergebnis möglicherweise stimmig. Drehst du ihn jedoch ein Stück weiter, fällt dir plötzlich auf, dass eine Lücke entstanden ist oder die Verteilung der Äste nicht mehr harmonisch wirkt.

Genau solche Veränderungen lassen sich durch den Perspektivwechsel besser erkennen.

Der Drehteller entscheidet natürlich nicht, welche Gestaltung richtig ist. Aber er erleichtert dir, verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen.

Der Nachbau: Einfach denken, sorgfältig arbeiten

Die Grundidee ist unkompliziert: Eine drehbare Plattform wird mit einer geeigneten Halterung kombiniert, deren Gelenk eine zusätzliche Neigung ermöglicht.

Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Teile zu verbauen. Entscheidend ist, dass die Komponenten zusammenpassen und sicher funktionieren.

Vor dem ersten Einsatz solltest du deshalb einige Punkte prüfen:

  • Befestigung: Die Komponenten müssen so miteinander verbunden sein, dass sie sich auch bei Bewegung nicht ungewollt lösen.
  • Belastbarkeit: Das Gewicht von Drehteller, Schale, Substrat und Baum muss innerhalb der zulässigen Belastung aller beteiligten Komponenten liegen.
  • Kippsicherheit: Der Aufbau darf bei einer Neigung nicht unkontrolliert umschlagen.
  • Standfestigkeit: Die gesamte Konstruktion muss auf einer stabilen Arbeitsfläche sicher stehen.
  • Beweglichkeit: Dreh- und Kippbewegungen sollten kontrolliert möglich sein, ohne dass die Schale verrutscht.
  • Schutz des Baumes: Der Baum muss so stehen beziehungsweise befestigt sein, dass Wurzelballen, Schale und Äste bei der Bewegung nicht beschädigt werden.

Teste die Konstruktion zunächst ohne wertvollen Baum und ohne unnötig hohe Belastung. Erst wenn die Stabilität zuverlässig geprüft wurde, solltest du sie bei der eigentlichen Arbeit einsetzen.

Wichtig ist außerdem: Die hier genannten Preise beziehen sich auf den beschriebenen Einkauf. Sie sind keine Garantie für die aktuelle Verfügbarkeit oder die heutige Belastbarkeit der Produkte. Prüfe vor dem Nachbau die jeweiligen Herstellerangaben.

Die Idee lebt gerade davon, mit einfachen Mitteln auszukommen. An der Sicherheit sollte deshalb nicht gespart werden.

Besser gut kopiert als schlecht selber gemacht

Der Spruch klingt zunächst ein wenig provokant. Schließlich wird überall dazu ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und möglichst viel selbst zu machen.

Doch warum eigentlich?

Natürlich macht es Spaß, etwas Eigenes zu konstruieren. Wer gerne bastelt, kann dabei eine Menge lernen. Aber nicht jedes Projekt muss bei null anfangen. Wenn jemand bereits eine praktikable Lösung gefunden und seine Erfahrungen in einem Video geteilt hat, wäre es wenig sinnvoll, diese Erkenntnisse einfach zu ignorieren.

Gerade im Bonsai-Hobby profitieren wir davon, wenn Erfahrungen weitergegeben werden.

Ein erfahrener Bonsaifreund zeigt, wie er einen Baum gestaltet. Ein anderer erklärt, welches Substrat sich unter bestimmten Bedingungen bewährt hat. Wieder jemand anderes entwickelt eine einfache Vorrichtung, die eine bestimmte Arbeit erleichtert.

Aus solchen Ideen entsteht eine Wissenssammlung, von der alle profitieren können.

Natürlich sollte eine übernommene Idee nicht blind nachgebaut werden. Du musst prüfen, ob sie zu deinen eigenen Anforderungen passt, ob die verwendeten Materialien geeignet sind und ob die Lösung sicher funktioniert.

Aber wenn das der Fall ist, spricht nichts dagegen, sich inspirieren zu lassen.

Eine gute Idee wird nicht schlechter, nur weil sie jemand anderes zuerst hatte.

Und manchmal ist die beste eigene Leistung schlicht die, eine vorhandene Lösung zu erkennen, sinnvoll auszuwählen und passend umzusetzen.

Ein kleines Projekt mit einem schönen Nebeneffekt

Bei diesem Bonsai-Drehteller geht es nicht nur um die eingesparten rund 122 Euro im Vergleich zum damals gekauften japanischen Modell.

Es geht auch um den Gedanken, dass brauchbares Werkzeug nicht zwangsläufig aus dem Bonsai-Fachhandel stammen muss.

Eine IKEA-Drehplatte ist normalerweise kein Bonsaiwerkzeug. Ein Tischschraubstock mit Gelenkkopf ebenfalls nicht. Erst die Kombination eröffnet eine interessante Möglichkeit, beide Produkte für einen anderen Zweck zu nutzen.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich praktische Ideen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander verbinden lassen.

Und dann gibt es noch den Sohn, der sich vielleicht über einen selbst gebauten Drehteller freut und dadurch eine weitere Anregung für sein Bonsai-Hobby bekommt.

Vielleicht wird daraus ein Werkzeug, das regelmäßig zum Einsatz kommt. Vielleicht zeigt sich nach den ersten Versuchen, dass eine andere Lösung besser passt. Auch das gehört zum Hobby.

Nicht jedes Projekt muss perfekt sein. Es sollte nur einen sinnvollen Zweck erfüllen und sicher funktionieren.

Wer sich mit Bonsai beschäftigt, weiß ohnehin, dass gute Ergebnisse selten über Nacht entstehen. Man beobachtet, probiert aus, korrigiert und lernt dazu.

Warum sollte es beim Werkzeug anders sein?

Fazit: Erst nachdenken, dann Geld ausgeben

Ein guter Bonsai-Drehteller kann die Arbeit am Baum erheblich erleichtern. Er hilft dir, unterschiedliche Ansichten zu beurteilen, die Vorderseite eines Baumes zu finden und bei Pflege- und Gestaltungsarbeiten eine günstigere Position einzunehmen.

Das muss nicht automatisch bedeuten, dass du ein teures Spezialwerkzeug kaufen musst.

Die Kombination aus der IKEA Aptitlig Drehplatte für 12,99 Euro und dem Parkside Universal-Tischschraubstock mit Gelenkkopf für 14,99 Euro kostet zusammen 27,98 Euro. Damit ergibt sich eine interessante Grundlage für einen selbst gebauten Bonsai-Drehteller.

Ob diese Lösung für dich geeignet ist, hängt von deinen Bäumen, den verwendeten Schalen, der erforderlichen Belastbarkeit und der sicheren Umsetzung ab. Ein professioneller Drehteller kann bei hohen Belastungen oder anspruchsvollen Arbeiten weiterhin die bessere Wahl sein.

Trotzdem lohnt es sich, über solche Alternativen nachzudenken.

Denn beim Bonsai zählt nicht, wie teuer dein Werkzeug war. Entscheidend ist, ob es dir hilft, deine Bäume besser zu verstehen und sorgfältiger an ihnen zu arbeiten.

Und wenn eine gute Idee bereits auf YouTube zu finden ist, darfst du sie ruhig aufgreifen.

Besser gut kopiert als schlecht selber gemacht.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren, beim Gestalten und natürlich bei deinen Bonsai!


Nachklapp: Alle Beiträge auf diesem Blog entstehen aus meinem eigenen Interesse an den jeweiligen Themen. Ich teile hier meine persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen, um dir hilfreiche Einblicke zu geben.

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Thema, Struktur und ausführliche Stichpunkte dieses Beitrags wurden vom Autor erstellt. Der Text wurde anschließend mithilfe einer KI-Anwendung ausgearbeitet und danach vom Autor fachlich geprüft, redaktionell überarbeitet und final freigegeben.

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