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Ansaugveredelung

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Die Ansaugveredelung ist eine Veredelung, bei der das Reis während des Anwachsens mit seiner eigenen Pflanze verbunden bleibt.

呼び接ぎ · yobitsugi · wörtlich rufendes Veredeln · auch 寄せ接ぎ

Stand: 2026-09-24

Was gemeint ist

Sie zählt zu den Veredelungsverfahren für Arten, die schwer anwachsen, etwa den Fächerahorn. Die Wurzeln des Reises bleiben dabei am Leben. Das Verfahren gilt als zuverlässig.

In der Praxis

  • Als Reis dient ein Wasserschoss desselben Baumes oder ein bewurzelter Sämling derselben Art.
  • Beide Partner werden einseitig angeschnitten und Kambium auf Kambium gelegt.
  • Anders als die meisten Veredelungen, die in den Spätwinter fallen, wird die Ansaugveredelung im Sommer ausgeführt, an Wacholder dann, wenn Reis und Baum am kräftigsten wachsen. An der Buche etwa ist sie im Juni mit den neuen Trieben möglich.
  • Getrennt wird erst nach dem Anwachsen, und zwar auf beiden Seiten das jeweils Überflüssige. Am Wacholder werden die Wurzeln des Reises im folgenden Frühjahr abgetrennt.

Häufige Verwechslung

Die Einfädelveredelung, bei der ein Trieb durch ein Bohrloch im Stamm geführt wird, ist ein eigenes Verfahren neben der Ansaugveredelung.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • 近代出版, 盆栽用語集, Einträge つぎき【接ぎ木】 und よびつぎ【呼び接ぎ】, abgerufen am 2026-09-24
  • 近代出版, 今月の作業・管理レシピ, Juni, abgerufen am 2026-09-24
  • 日本大百科全書 (ニッポニカ, Shōgakukan), Artikel 接木 von 堀保男, über Kotobank, abgerufen am 2026-09-24
  • 改訂新版 世界大百科事典 (Heibonsha), Artikel 接木 von 杉山信男, über Kotobank, abgerufen am 2026-09-24
  • Bonsai Empire, „Grafting trees as Bonsai cultivation technique“, abgerufen am 2026-09-25
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