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Gespinste

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Gespinste sind die feinen Fäden, die bei einem Befall mit Spinnmilben an der Pflanze zu sehen sind.

Stand: 2026-09-28

Was gemeint ist

Zuerst erscheinen die Blätter oberseits gelblich weiß gesprenkelt, bei hartlaubigen Pflanzen silbrig. Auf den Blattunterseiten erkennst du mit einer Lupe die kugeligen, grüngrauen, manchmal rötlichen Tiere, und in diesem Stadium sind meist auch die Gespinste zu sehen. Die Milben und ihre Larven saugen die Pflanzenzellen aus und vermehren sich bei trockener, warmer Raumluft schnell.

In der Praxis

  • Das oft empfohlene Besprühen mit Wasser, um die Luftfeuchte zu erhöhen, zeigt keinen nachweisbaren Effekt.
  • Raubmilben, die Spinnmilben fressen, brauchen hohe Luftfeuchte, deshalb wirken sie im Gewächshaus, in Wohnräumen meist nicht.
  • Für Pflanzen im Raum eignen sich anwendungsfertige Mittel mit Rapsöl und Pyrethrinen.

Häufige Verwechslung

Thripse verursachen ein sehr ähnliches Schadbild, doch die Gespinste fehlen. Bei Trauermücken entwickeln sich die hellen, durchsichtigen Larven mit schwarzer Kopfkapsel im Substrat und fressen feine Wurzeln. Schaden richten sie in der Regel nur an feucht gehaltenen Jungpflanzen an.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • Regierungspräsidium Gießen, Pflanzenschutzdienst Hessen, Pflanzenschutzinfothek, Seiten „Spinnmilben“ und „Trauermücken“, abgerufen am 2026-09-28
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