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Salzschaden

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Ein Salzschaden ist eine Schädigung der Pflanze durch zu viel lösliches Salz in der Bodenlösung, die bis zum Absterben führen kann.

Stand: 2026-09-24

Was gemeint ist

Im Gefäß wird überhaupt erst gedüngt, weil das Substrat so gut wie keine Nährstoffe enthält, während der wild wachsende Baum sie reichlich aus dem natürlichen Boden aufnimmt. Erst mit der Düngung entsteht die Gelegenheit zum Schaden.

Böden mit geringer Austauschkapazität wie sandige Böden halten Nährstoffe schlecht, und auf ihnen entsteht ein Düngerbrand leicht. Die Übertragung dieser Bodenaussage auf ein körniges Substrat bleibt eine Ähnlichkeitsannahme.

Kleine, halbherzige Wassergaben erhöhen die Konzentration der Lösung im Substrat und lassen die Wurzel außerdem nach oben wenden. Zu große Düngermengen machen den Wuchs zwar schneller, aber vergeilt, und die Pflanze anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

In der Praxis

  • Gegossen wird bis zum kräftigen Ablauf am Gefäßboden, nicht in kleinen Gaben.
  • Knapp zu gießen und zu düngen ist kein Fehler.
  • Gegen den Düngerbrand auf schwach speicherndem Boden hilft häufiger und weniger zu düngen.
  • Die Düngerkugel ist das am häufigsten verwendete Mittel und verursacht nur geringen Düngerschaden, wenn sie formstabil ist. Zerfallende Kugeln laufen bei Regen aus und führen so zur Überdüngung, deshalb wird die Ware vor dem Kauf genau geprüft.
  • In der obersten Substratschicht sammeln sich Düngerreste, die sie verhärten und den Wasserdurchgang verschlechtern.

Häufige Verwechslung

Als Ursache der Wurzelfäule sind schlechter Wasserabzug und Düngerschaden denkbar, in den meisten Fällen ist jedoch das Vertrocknen der Feinwurzeln durch Wassermangel die erste Ursache. Zur Behandlung wird die Düngung zurückgenommen und erst gegossen, wenn das Substrat abgetrocknet ist, damit sich der Baum langsam erholt.

Wassermangel zeigt sich bei Laubgehölzen schon bei geringem Ausmaß daran, dass die Blattspitzen welken oder die Blätter wie vertrocknet aussehen, bei Nadelgehölzen ist er schwer zu erkennen. Die Blattverbrennung setzt im Hochsommer und Frühherbst ein, lässt Blatt- oder Zweigspitzen braun oder gelb werden und ist nicht umkehrbar. Auch hier ist die Hauptursache der Wassermangel und nicht der Dünger. Vorgebeugt wird zuerst mit ausreichendem Gießen und danach mit Schattiergewebe gegen die direkte Sonne, das die übermäßige Verdunstung im Sommer dämpft.

Verwandte Begriffe

Quellen

  • 近代出版, 盆栽用語集, Einträge たまひ【玉肥】, ひばい【肥培】, うわつち【上土】, ねぐされ【根腐れ】, からい【辛い】, あまい【甘い】, みずぎれ【水切れ】 und はやけ【葉灼け】, abgerufen am 2026-09-24
  • 遠藤利明・山田健, 森林総合研究所, „資料 JFA-150 コンテナ苗育苗・植栽マニュアル“, abgerufen am 2026-09-24
  • 東京都, „土壌診断基準“, abgerufen am 2026-09-24
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