Hormonbildung ist die Synthese von Pflanzenhormonen, körpereigenen Stoffen, die Vorgänge wie Wachstum, Blattabwurf oder Blütenbildung steuern.
Stand: 2026-09-28
Was gemeint ist
Pflanzen haben keine Hormondrüsen, ihre Hormone können in vielen Teilen der Pflanze entstehen. Oft regt erst ein Einfluss von außen ein Organ oder Gewebe dazu an, Hormone zu bilden.
Dasselbe Hormon kann in verschiedenen Organen Gegensätzliches bewirken, so fördert die Indol-3-essigsäure das Streckungswachstum im Spross und hemmt das Wachstum der Wurzel. Beim Laubfall gilt die Bildung der Trennschicht am Blattstiel als abhängig von der Menge an Pflanzenhormonen.
In der Praxis
- Beim Drahten löst der Reiz des Drahtes in der Pflanze die Abgabe von Ethylen aus, einem Pflanzenhormon, und der Baum treibt danach besser aus und wächst besser.
Verwandte Begriffe
Quellen
- Spektrum, Lexikon der Biologie, Artikel „Phytohormone“, abgerufen am 2026-09-28
- 改訂新版 世界大百科事典 (Heibonsha), Artikel 落葉, über Kotobank, abgerufen am 2026-09-28
- 近代出版, 盆栽用語集, Eintrag はりがねかけ【針金かけ】, abgerufen am 2026-09-28
